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Checkliste Website-Livegang: 30 Prüfpunkte vor dem Start

Checkliste für den Website-Livegang mit 30 Prüfpunkten: Formulare und Zahlungen testen, Integrationen, Domain und HTTPS, SEO, Mobilansicht und Impressum.

13 Min. Lesezeit
Checkliste Website-Livegang: 30 Prüfpunkte vor dem Start

Bevor eine Website live geht, testen Sie jedes Formular, jede Buchung und jede Zahlung von Anfang bis Ende, prüfen, ob Integrationsschlüssel etwa für Stripe und E-Mail eingetragen sind, und kontrollieren Domain, HTTPS und Weiterleitungen. Prüfen Sie Titel, Beschreibungen und Vorschaukarten, testen Sie auf dem Smartphone, veröffentlichen Sie Impressum und Datenschutzerklärung und wählen Sie einen Tarif, der die Website online hält.

  • Testen Sie den Fehlerfall so sorgfältig wie den Erfolgsfall: Abgelehnte Karten, Doppelbuchungen und zu große Uploads sind die Stellen, an denen ein Start scheitert.
  • Bei WisyLink tun Zahlungen, E-Mail, Social Login und Website-Passwörter nichts, bis ihre Schlüssel unter Integrationen gespeichert sind. Jede Zeile sollte „Bereit“ zeigen.
  • Ziehen Sie die Website auf ihre endgültige Domain um, bevor Sie bei Ihren Anbietern Webhook- und Login-Weiterleitungs-URLs eintragen, oder aktualisieren Sie diese nach dem Umzug.
  • Nach dem Start ist jede Änderung live, sobald ihr Build fertig ist. Wiederholen Sie die Prüfungen für Zahlungen und Kontaktwege deshalb nach jeder Änderung.
  • Kostenlose Links laufen nach 30 Tagen plus einer markierten Woche ab. Eine Website, die Sie bekannt machen, gehört in einen kostenpflichtigen Tarif.

So nutzen Sie diese Checkliste

Gehen Sie sie mit dem finalen Build durch, auf der Adresse, die Sie bekannt geben werden, und mit echten Geräten. Pannen am Starttag liegen selten im offensichtlichen Ablauf. Es sind ein Zahlungsschlüssel, der noch im Testmodus steht, ein Kontaktformular, dessen Mails im Spam landen, oder ein QR-Code, gedruckt mit einer Adresse, die sich einen Tag später geändert hat. Die 30 Prüfpunkte sind in der Reihenfolge gruppiert, in der man Dinge ohnehin behebt: Inhalte, dann die Abläufe, die Geld und Daten annehmen, dann die Technik dahinter, dann Suche und Teilen.

Was sollten Sie vor dem Start einer Website testen, wenn die Zeit knapp ist? Alles, was Geld annimmt, alles, was Kundendaten erfasst, die Domain und die Website auf dem Smartphone, in dieser Reihenfolge. Alles andere lässt sich in der Woche danach beheben.

Die Spalte „Zuständig“ sagt, wer die Arbeit macht. „Sie“ heißt: Sie selbst, per Klick. „Wisy“ heißt: im Chat der Website um die Korrektur bitten. „Anbieter“ und „DNS“ meinen das Dashboard Ihres Zahlungs- oder E-Mail-Anbieters bzw. den Ort, an dem das DNS Ihrer Domain verwaltet wird. Drucken Sie die Tabelle aus und zeichnen Sie jede Zeile ab.

Checkliste Website-Livegang: 30 Prüfpunkte
Nr.PrüfpunktSo testen SieZuständig
1Keine Platzhalter oder erfundenen InhalteJede Seite auf Beispielnamen, ausgedachte Zahlen und Kundenstimmen lesenSie
2Geschäftsangaben stimmenPreise, Öffnungszeiten, Adresse und Telefon mit der Realität abgleichenSie
3Jeder Link und Button funktioniertAlles auf dem Smartphone antippen und am Computer anklickenSie
4Bilder sind eigene oder lizenziert, mit AlternativtextPlatzhalter ersetzen; beschreibende Alternativtexte anfordernSie + Wisy
5Fehlerseite und leere ZuständeEine erfundene URL und einen Bereich ohne Einträge öffnenSie
6Formulare funktionieren: ErfolgsfallRealistische Daten absenden; im Admin-Bereich wiederfindenSie
7Formulare scheitern sauberFelder leer lassen, ungültige E-Mail, 30-MB-Datei versuchenSie
8Buchungen können nicht kollidierenDen letzten Termin gleichzeitig von zwei Geräten buchenSie
9Zahlungen funktionieren im TestmodusMit Testkarte zahlen; Bestellung erst nach dem Webhook bezahltSie + Anbieter
10Zahlungsfehler werden abgefangenAbgelehnte Karte, abgebrochener Checkout, Erfolgs-URL direkt aufgerufenSie
11Konten und Admin-Bereich sind geschütztRegistrieren, Passwort zurücksetzen, Admin ausgeloggt öffnenSie
12Jede Integration zeigt „Bereit“Integrationen öffnen; keine Zeile meldet fehlende SchlüsselSie
13E-Mails kommen im Posteingang anAn zwei Anbieter senden; Spam und Absender prüfenSie + E-Mail-Anbieter
14Live-Schlüssel und Live-Webhook eingerichtetTestschlüssel gegen Live-Schlüssel tauschen; Live-Endpunkt registrierenSie + Anbieter
15Callback-URLs nutzen die endgültige DomainWebhook- und Login-Weiterleitungs-URLs bei jedem Anbieter prüfenSie + Anbieter
16Domain verifiziert und liefert die Website ausDomänen zeigt „Verifiziert“ und diese WebsiteSie
17HTTPS mit und ohne wwwBeide aufrufen; auf Schloss-Symbol und Weiterleitung achtenSie + DNS
18Alte URLs leiten weiterDie wichtigsten Seiten der alten Website öffnenSie + Wisy
19Keine verwaisten DNS-EinträgeAlte A-/AAAA-Einträge für denselben Namen entfernenSie + DNS
20Titel und Beschreibungen geprüftTab-Titel und Beschreibung jeder Seite lesenSie + Wisy
21Sitemap und robots.txt korrekt/sitemap.xml und /robots.txt auf der endgültigen Domain öffnenSie
22Vorschaukarte sieht gut ausDen Link in einen Messenger einfügenSie
23Search Console eingerichtetDomain verifizieren, Sitemap einreichenSie
24Funktioniert auf echten SmartphonesiPhone und Android, Hoch- und QuerformatSie
25Schnell im MobilfunknetzWichtige Seiten über Mobilfunk laden, nicht im Büro-WLANSie
26Besteht einfache BarrierefreiheitsprüfungenPer Tab-Taste navigieren, auf 200 % zoomen, Kontrast und Beschriftungen prüfenSie
27Datenschutzerklärung entspricht der RealitätAuflisten, was jedes Formular erfasst und wer es verarbeitetSie
28Impressum, AGB und Widerrufsbelehrung veröffentlichtErstattung, Kündigung, Widerruf, Pflichtangaben zum UnternehmenSie
29Monitoring eingerichtetUptime-Monitor, Analyse mit Einwilligung, Bereich RessourcenSie
30Tarif hält die Website onlineLink-Ablauf und Kapazität vor der Ankündigung prüfenSie

Inhalte und Texte

KI schreibt flüssige Texte, und flüssige Texte verstecken erfundene Details. Die Nutzungsbedingungen von WisyLink legen die Prüfung von KI-Ergebnissen in Ihre Hand, und der Essay darüber, warum generierte Software eine menschliche letzte Meile braucht, erklärt, warum dieser Schritt nie wegfällt.

  1. Keine Platzhalter oder erfundenen Inhalte. Lesen Sie jede Seite, und zwar langsam. Achten Sie auf Beispiel-Kundenstimmen, Teamprofile, die Sie nicht geschrieben haben, „gegründet im Jahr“-Angaben, Statistiken und Auszeichnungen. Was Sie nicht selbst geliefert haben, löschen Sie oder ersetzen es durch die echte Angabe.
  2. Geschäftsangaben stimmen. Preise, Öffnungszeiten, Adresse, Telefon, Liefergebiete und Zulassungs- oder Registernummern. Danach richten sich Kunden, und die Angaben müssen zu Ihrem Google-Unternehmensprofil passen.
  3. Jeder Link und Button funktioniert. Navigation, Footer, Handlungsaufforderungen, Social-Media-Icons, Anruf- und E-Mail-Links. Klicken Sie alles am Computer an und tippen Sie alles auf dem Smartphone an.
  4. Bilder sind eigene oder lizenziert, mit Alternativtext. Stock-Platzhalter sind für einen Entwurf in Ordnung, nicht für den Start. Fordern Sie Alternativtexte an, die sagen, was ein Bild zeigt („vorher und nachher: geflieste Dusche“), statt „bild1“.
  5. Fehlerseite und leere Zustände. Tippen Sie eine erfundene Adresse auf Ihrer Domain ein; Sie sollten eine hilfreiche Seite im Stil Ihrer Website sehen. Öffnen Sie jede Liste, die noch keine Einträge hat, etwa einen leeren Blog oder eine leere Galerie, und prüfen Sie, ob dort etwas Sinnvolles steht.

Formulare, Buchungen und Zahlungen: Erfolgsfall und Fehlerfall

  1. Formulare funktionieren: Erfolgsfall. Senden Sie jedes Formular mit realistischen Daten ab. Sie sollten eine Bestätigung sehen, den Datensatz im Admin-Bereich finden und, falls Sie E-Mail eingerichtet haben, die Benachrichtigung erhalten.
  2. Formulare scheitern sauber. Lassen Sie Pflichtfelder leer, tippen Sie eine fehlerhafte E-Mail-Adresse ein, laden Sie eine Datei über 25 MB oder vom falschen Typ hoch. Jedes Mal sollte eine klare Meldung erscheinen, nie eine leere Seite oder stilles Nichts.
  3. Buchungen können nicht kollidieren. Öffnen Sie die Buchungsseite auf zwei Geräten und buchen Sie im selben Moment denselben letzten Termin. Eine Buchung muss klappen, die andere abgelehnt werden. Stornieren Sie dann eine Buchung und prüfen Sie, ob der Termin wieder frei wird und ob die Zeiten in der Zeitzone Ihres Betriebs angezeigt werden. Die Anleitung zur Online-Terminbuchung mit KI beschreibt die Einrichtung.
  4. Zahlungen funktionieren im Testmodus. Wie testen Sie Zahlungen, ohne echte Karten zu belasten? Tragen Sie zuerst die Testschlüssel Ihres Anbieters unter Integrationen ein. Bei Stripe nutzen Sie die Testkarte 4242 4242 4242 4242 mit einem beliebigen Ablaufdatum in der Zukunft und einer beliebigen dreistelligen Prüfnummer, wie in der Test-Dokumentation von Stripe beschrieben. Prüfen Sie, dass die Bestellung erst als bezahlt gilt, wenn der Webhook des Anbieters eingetroffen ist, und dass Lagerbestand oder Plätze genau einmal sinken.
  5. Zahlungsfehler werden abgefangen. Zahlen Sie mit der allgemeinen Ablehnungskarte von Stripe (4000 0000 0000 0002), schließen Sie den Tab auf der Checkout-Seite und drücken Sie nach dem Bezahlen auf Zurück. Öffnen Sie dann die Adresse der Erfolgsseite direkt, ohne zu zahlen: Ein gut gebauter Shop markiert eine Bestellung nie allein wegen dieser Seite als bezahlt. Shop-spezifische Prüfungen finden Sie in der Anleitung Online-Shop mit KI erstellen.
  6. Konten und Admin-Bereich sind geschützt. Registrieren, abmelden, anmelden, Passwort zurücksetzen (dafür muss E-Mail eingerichtet sein). Öffnen Sie dann die Admin-Adresse abgemeldet in einem privaten Fenster und noch einmal als normaler Kunde; beide Male sollten Sie abgewiesen werden.

Integrationen: Stripe- und E-Mail-Schlüssel eingetragen?

Eine WisyLink-Website, die Zahlungen annimmt, E-Mails verschickt, Social Login anbietet oder hinter einem Passwort liegt, liest die nötigen Zugangsdaten aus den Integrationen. Der Build legt die Felder an, doch solange Sie sie nicht ausfüllen, bleibt die Funktion wirkungslos. Am wichtigsten ist das beim Website-Passwort, denn ein leeres lässt die Website für alle offen.

  1. Jede Integration zeigt „Bereit“. Öffnen Sie Integrationen aus dem Chat der Website, im Web oder in der Mobil-App. Jede Zeile sollte „Bereit“ zeigen; eine Zeile, die noch Schlüssel verlangt, steht für eine Funktion, die noch nicht arbeitet. Fügen Sie Schlüssel dort ein, nie in den Chat.
  2. E-Mails kommen im Posteingang an. E-Mails laufen über Ihr eigenes E-Mail-Konto (SMTP). Senden Sie Testnachrichten an zwei verschiedene Anbieter, etwa an eine Gmail- und eine GMX-Adresse, und prüfen Sie die Spam-Ordner. Verwenden Sie eine Absenderadresse auf Ihrer eigenen Domain und richten Sie die Einträge zur Absenderauthentifizierung ein, die Ihr E-Mail-Anbieter dokumentiert, typischerweise SPF und DKIM.
  3. Live-Schlüssel und Live-Webhook eingerichtet. Sind die Tests bestanden, ersetzen Sie die Testschlüssel durch Live-Schlüssel. Die Go-live-Checkliste von Stripe weist darauf hin, dass Webhook-Endpunkte für Test- und Livemodus getrennt sind, Sie also auch den Live-Endpunkt registrieren müssen, und dass im Testmodus angelegte Produkte und Preise im Livemodus nicht existieren. Tätigen Sie danach einen kleinen echten Kauf und erstatten Sie ihn.
  4. Callback-URLs nutzen die endgültige Domain. Webhook-Endpunkte und Login-Weiterleitungs-URLs (für die Anmeldung über Google oder GitHub) werden im Dashboard des jeweiligen Anbieters eingetragen und zeigen auf eine bestimmte Adresse. Die Einrichtungsanleitung in Integrationen zeigt immer die aktuelle Domain der Website. Lesen Sie sie nach dem Umzug auf Ihre eigene Domain also erneut und passen Sie die Einstellungen beim Anbieter an.

Domain, HTTPS und Weiterleitungen

  1. Domain verifiziert und liefert die Website aus. Unter Domänen sollte die Domain „Verifiziert“ zeigen und diese Website nennen. Eine eigene Domain lässt sich in jedem Tarif verbinden, auch im kostenlosen, und das Zuweisen verlegt die Website weg von ihrer wisylink.com-Adresse. Den ganzen Ablauf beschreibt die Anleitung Eigene Domain verbinden.
  2. HTTPS mit und ohne www. Rufen Sie ihredomain.de und www.ihredomain.de auf. Beide sollten das Schloss-Symbol zeigen. WisyLink stellt Zertifikate automatisch aus und leitet www auf die Domain ohne www weiter, sobald auch der www-Name auf die Website zeigt. Klappt www nicht, geben Sie ihm dasselbe Ziel wie der Domain ohne www.
  3. Alte URLs leiten weiter. Ersetzen Sie eine ältere Website? Listen Sie ihre meistbesuchten Seiten auf und bitten Sie Wisy um dauerhafte Weiterleitungen auf die neuen Entsprechungen, damit Lesezeichen und Suchergebnisse nicht ins Leere führen. Haben Sie Ihre Nameserver zu WisyLink umgezogen, legen Sie zuerst Ihre E-Mail- (MX) und TXT-Einträge neu an, denn die Delegation ersetzt alle bestehenden Einträge.
  4. Keine verwaisten DNS-Einträge. Viele Registrare legen A- oder AAAA-Einträge für eine Parkseite an. Behalten Sie für den Hostnamen Ihrer Website nur die Einträge, die Domänen verlangt. Die Verifizierung prüft bis zu 6 Stunden lang; schlägt sie fehl, suchen Sie zuerst nach einem übrig gebliebenen Eintrag.

SEO und Teilen in sozialen Netzwerken

  1. Titel und Beschreibungen geprüft. WisyLink-Websites liefern für jede Seite einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung. Lesen Sie sie mit den Augen eines Suchenden: Sagt jede, was die Seite bietet und wo? Bitten Sie im Chat um Überarbeitungen.
  2. Sitemap und robots.txt korrekt. Öffnen Sie /sitemap.xml und /robots.txt auf der endgültigen Domain. Die Sitemap sollte jede Seite aufführen, auch Datensatzseiten wie Produkte oder Beiträge, und robots.txt darf sie nicht blockieren. Weil die Website ihre URLs aus der Adresse bildet, unter der sie ausgeliefert wird, prüfen Sie das nach dem Domain-Umzug. Mehr dazu in SEO für KI-erstellte Websites.
  3. Vorschaukarte sieht gut aus. Fügen Sie den Link in einen Messenger ein und sehen Sie sich die Vorschau an: Bild, Titel, Beschreibung. Jede Website bekommt beim ersten Build ein Vorschaubild; haben Sie das Geschäft seitdem umbenannt oder umgestaltet, lassen Sie das Vorschaubild neu erstellen.
  4. Search Console eingerichtet. Verifizieren Sie Ihre Domain in der Google Search Console und reichen Sie die Sitemap ein. Googles Anleitung, wie Sie Google um erneutes Crawlen bitten, sagt offen, dass das Crawling einige Tage bis einige Wochen dauern kann und eine Aufnahme nicht garantiert ist. Erledigen Sie das also etwas vor dem Starttag, nicht an ihm.

Mobil, Ladezeit und Barrierefreiheit

  1. Funktioniert auf echten Smartphones. Ein iPhone mit Safari und ein Android-Gerät mit Chrome, im Hoch- und im Querformat. Füllen Sie ein Formular mit geöffneter Bildschirmtastatur aus, prüfen Sie, dass nichts seitlich scrollt und dass Buttons gut mit dem Daumen zu treffen sind.
  2. Schnell im Mobilfunknetz. Laden Sie die Startseite und Ihre wichtigste Abschlussseite über Mobilfunk, nicht im Büro-WLAN. Lädt eine Seite zäh, ist ein häufiger Grund ein großes Foto, das Sie hochgeladen haben; verkleinern und komprimieren Sie es und bitten Sie Wisy dann, es auszutauschen.
  3. Besteht einfache Barrierefreiheitsprüfungen. Gehen Sie jede Seite mit der Tab-Taste durch und achten Sie auf die Fokusmarkierung, zoomen Sie auf 200 % und prüfen Sie Textkontrast und Formularbeschriftungen. Die Easy Checks des W3C (auf Englisch) führen Sie ohne Spezialwerkzeuge durch Seitentitel, Alternativtexte, Überschriften, Kontrast, Tastaturfokus, Zoom und Formularbeschriftungen.

Rechtliches und Datenschutz

  1. Datenschutzerklärung entspricht der Realität. Nach der DSGVO muss sie nennen, was jedes Formular erfasst, welche Anbieter die Daten verarbeiten (Zahlung, E-Mail, Analyse) und wie lange Sie sie aufbewahren. Haben Sie ein Analysetool eingebunden, verlangt in Deutschland das TDDDG eine Einwilligung, bevor nicht notwendige Cookies gesetzt werden; ein Cookie-Banner gehört dann dazu.
  2. Impressum, AGB und Widerrufsbelehrung veröffentlicht. Geschäftsmäßige Websites in Deutschland brauchen ein Impressum nach § 5 DDG. Shops und Mitgliederbereiche brauchen Regeln zu Erstattung, Kündigung und Lieferung und beim Verkauf an Verbraucher eine Widerrufsbelehrung. Die Checkliste für die Website kleiner Unternehmen führt die üblichen Pflichtangaben auf. WisyLink macht eine Website nicht automatisch rechtssicher; lassen Sie die Texte im Zweifel prüfen.
  1. Monitoring eingerichtet. WisyLink hat kein eingebautes Dashboard für Besucherstatistiken. Binden Sie Ihr bevorzugtes Analysetool deshalb über Integrationen ein, wo nötig hinter einer Einwilligung. Ergänzen Sie einen externen Uptime-Monitor für die Startseite. Behalten Sie den Bereich Ressourcen im Blick: Speicher, Datenbank und Bandbreite zählen gegen Ihren Tarif, und Konten, die über der Kapazität bleiben, riskieren gesperrte Links.
  2. Tarif hält die Website online. Community-Links bleiben 30 Tage online und danach noch eine Woche zur Löschung markiert, mit Warnmails vorab. Kostenpflichtige Tarife halten Links online, solange Ihr Abo läuft; eine eigene Domain funktioniert in jedem Tarif.

Und wenn nach dem Start etwas kaputtgeht? Beschreiben Sie das Symptom im selben Chat, mit den Schritten, die es auslösen, und bitten Sie um die Korrektur. Ein fehlgeschlagener Build ersetzt nie die Live-Version, aber ein erfolgreicher ist live, sobald er fertig ist, und es gibt keine Rückkehr zu einer früheren Version per Klick. Wiederholen Sie deshalb nach jeder Änderung die Prüfpunkte 6 und 12 und tätigen Sie einen kleinen echten Kauf, den Sie erstatten. Probieren Sie eine große Umgestaltung zuerst auf einem separaten Link aus.

Noch nichts gebaut? Starten Sie kostenlos mit Community, beschreiben Sie Ihre Website in einer Nachricht und gehen Sie diese Checkliste auf dem Live-Link durch. Besteht sie alle Prüfungen, vergleichen Sie die Tarife, um sie auf Ihrer eigenen Domain online zu halten. Die Produktseite erklärt, wie WisyLink jede Website isoliert und Builds nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip ausliefert.

F.A.Q.

Häufig gestellte Fragen

Was sollte ich vor dem Start einer Website testen?
Wenn Sie nur eine Stunde haben, testen Sie vier Dinge in dieser Reihenfolge: eine vollständige Zahlung mit Testschlüsseln, jedes Kontakt- oder Buchungsformular auf dem Smartphone, die Domain mit und ohne www und die Startseite über Mobilfunk. Damit decken Sie verlorenes Geld, verlorene Anfragen, unerreichbare Websites und einen langsamen ersten Eindruck ab. Texte, Impressum, Datenschutzerklärung und die Einrichtung für Suchmaschinen gehen Sie in den Tagen danach durch.
Wie teste ich Zahlungen, ohne echte Karten zu belasten?
Nutzen Sie den Testmodus Ihres Anbieters. Tragen Sie seine Testschlüssel unter Integrationen ein, führen Sie Käufe mit den veröffentlichten Testkarten des Anbieters durch, auch mit Ablehnungskarten, und prüfen Sie, dass die Bestellung erst nach dem Webhook als bezahlt gilt. Klappt alles, ersetzen Sie sie durch Live-Schlüssel, registrieren den Live-Webhook-Endpunkt und kaufen dann etwas Günstiges wirklich und erstatten es. Lassen Sie am Starttag nie Testschlüssel stehen.
Muss ich meine neue Website bei Google anmelden?
Pflicht ist es nicht, denn Google findet Websites über Links, aber es hilft. Wer die Domain in der Search Console verifiziert und die Sitemap einreicht, wird schneller gefunden und sieht Crawling- und Indexierungsprobleme, die sonst verborgen blieben. Für einen lokalen Betrieb ist ein bestätigtes Google-Unternehmensprofil mit Link zur Website mindestens so wichtig wie die Sitemap, um in lokalen Suchergebnissen zu erscheinen.
Was tue ich, wenn nach dem Start etwas kaputtgeht?
Beschreiben Sie im Chat der Website, was Sie sehen, mit Seite, Gerät und den Schritten, die den Fehler auslösen, und bitten Sie um eine Korrektur. Schlägt dieser Build fehl, bleibt die letzte funktionierende Version online. Ihre gespeicherten Datensätze, etwa Buchungen und Bestellungen, liegen getrennt vom Code der Website; eine Korrektur an den Seiten lässt sie unberührt, solange Sie keine Änderungen an den Daten verlangen. Testen Sie den betroffenen Ablauf erneut, sobald die Korrektur live ist.
Läuft meine kostenlose Website ab?
Ja, im Community-Tarif. Ein kostenloser Link bleibt 30 Tage online, ist danach eine weitere Woche zur Löschung markiert und wird samt Dateien gelöscht, wenn Sie nicht upgraden. Warnmails gehen 7 und 4 Tage vor der Löschung raus. Mit Starter, Growth oder Scale laufen Links nicht ab, solange Ihr Abo besteht. Deshalb gehört jede Website, die Sie auf Flyer drucken, in einen kostenpflichtigen Tarif.
Wie mache ich meinen Website-Start bekannt?
Starten Sie leise: Schicken Sie den Link an ein paar treue Kunden und bitten Sie sie, eine echte Buchung oder Bestellung auszuprobieren. Beheben Sie, was ihnen auffällt, und gehen Sie dann an die Öffentlichkeit. Aktualisieren Sie das Website-Feld in Ihrem Google-Unternehmensprofil, schreiben Sie Ihre Newsletter-Liste an und posten Sie in sozialen Netzwerken, wo die Vorschaukarte Bild und Titel zeigt. QR-Codes drucken Sie zuletzt, wenn die endgültige Domain steht.
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